Montag, 13. April 2026

two poems

 Der Mondhasenmann

Es gibt eine Zeit, die keiner misst,
die nie beginnt und nie vergangen ist.
Kein Puls – nur Silber, das im Dunkeln fließt,
und Schatten baut, die Nacht in Formen gießt.

Er mahlt zu Staub der keiner ist,
im Runden ohne Rand,

Vergessen, bevor du bist.
wo Erinnerung noch nicht geschehen ist.
wo keine Uhren gehn,
und Zahlen still im Schatten drehn

er uns regiert,
weil Zeit sich selbst im Traum verliert.



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Birnenhaus am Siedlungsrand
.
Am Rand, wo Wohnen sich verliert,
wo Aufenthalt ins Offene führt,
steht still ein Haus, das keines ist,
sich selbst vergisst, sich selbst vermisst.
.
Zur Natur hin leicht geneigt,
dem Anderen schon zugeneigt,
verweilt es dort im Zwischenland,
ein Körper nur am Siedlungsrand.